Studie entschlüsselt Mechanismen anhand der Kommunikations-Prozesse im arabischen Frühling.

Social Media sind in aller Munde. Die einen sind begeistert von den neuen Kommunikationskanälen, andere fürchten um die Kommunikationskultur und um den Bestand unseres gewohnten Medienangebots.

Lösen wir uns von vorschnellen Werturteilen und beschäftigen wir uns mit folgender Fragestellungen:

Welchen Einfluss haben Social Media tatsächlich auf Meinungsbildungsprozesse? Welche Risiken und welche Chancen bieten sie uns in Zukunft?

Zu diese Fragen gab es bisher keine schlüssigen Antworten.

Einen guten Eindruck davon, wie Social Media wirken, welche Faktoren sie voraussetzen und welche Auswirkungen sie auf die Massenkommunikation haben, zeigt eine Studie, die ein Team von Kommunikationswissenschaftlern an der University of Washington Ende letzten Jahres vorgelegt hat. Im Rahmen des PITTPI („Project on Information Technology and Political Islam“) haben sie detailreich die Rolle der Social Media während des arabischen Frühlings untersucht.

Im Rahmen eines dreiteiligen Beitrags schauen wir im Folgenden auf die Ergebnisse der Studie, um folgende Fragen zu beantworten:

  • Welche Wirkungen hatten Social Media auf Meinungsbildungsprozesse?
  • Wie ist die Wirkung dieser Medien im Einzelnen einzuschätzen – welche Meinungsbildungsfunktionen haben jeweils Videoportale wie Youtube, Mikroblogs wie Twitter, Online-Communities wie Facebook und Weblogs?
  • Wie ergänzen sich die Wirkungen dieser Social Media zu einem Gesamtresultat?
  • Was können Gestalter von Kommunikations-Maßnahmen und Kommunikations-Berater aus den Antworten auf diese Fragen lernen?

 

Nach der Zusammfassung der Ergebnisse verfügen wir im dritten Beitrag über ein Wirkungsmodell der Social Media, das als praktisches Instrument der Entwicklung wirkungsvoller Kommunikations-Maßnahmen dient.

Arab 11

 

Hier geht es zum Teil 1: Social Media lassen die Erde schneller drehen!

Hier geht es zum Teil 2: Social Media beschleunigen den Gang der Weltgeschichte

Hier geht es zum Teil 3: Das Wirkungsmodell der Social Media für die Kommunikations-Planung nutzen

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