Mechanistische Philosophie und die Kommunikations–Mechanismen

Ohne Mechanismen–Wissen keine Erklärungen

Von der mechanistischen Philosophie lernen wir, dass es nicht ausreicht, eine
Sache zu beschreiben, um sie zu verstehen. Wir müssen wissen, was sie »ans
Laufen« bringt, aufgrund welcher Mechanismen sie funktioniert. Für eine
angemessene Erklärung benötigen wir Wissen über Funktions– und Wirkweisen,
die allerdings im seltensten Fall mechanisch–technischer Natur sind.

Erklärungen in Physik, Chemie, Biologie und in den Sozialwissenschaften
beschreiben elementare Wirkweisen und Reaktionsmuster. Wir nennen sie
hier und im Folgenden »Mechanismen«. Offenbar ist es eine Grundbedingung
für erfolgreiches konzeptionelles Arbeiten, ein solides Wissen über empirisch
belegte »Kommunikationsmechanismen« zu haben.

Aus:
Heinz W. Droste: Kommunikation – Planung und Gestaltung öffentlicher Meinung;
Band 1: Grundlagen – Kapitel 5, S. 131
Ontologie der Kommunikationstechnik 1:
Bestimmung von Struktur und Substanz menschlicher Kommunikation

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