Die Macht des Wortes

Für den Textualisten ist die Welt und die Gesellschaft aus Informationen, aus schriftlichem oder gesprochenem Code konstruiert.

Die soziale Wirklichkeit ist eine Wirklichkeit, die durch Texte konstituiert wird, welche unaufhörlich und unüberschaubar in den Medien präsentiert werden.
Deshalb bemühen sich textualistische Konzeptioner vor allen Dingen darum,
die Anliegen von Kunden–Unternehmen gegenüber Zielgruppen durch Text zu inszenieren.

Für sie beginnt die »Existenz« einer Firma erst in dem Moment, in dem eine
schriftliche Darstellung dieses Unternehmens Zielpersonen an die Hand gegeben
werden kann und beispielsweise ein Unternehmensportrait auf eine
Internet–Adresse hochgeladen wurde.

Aus:
Heinz W. Droste: Kommunikation – Planung und Gestaltung öffentlicher Meinung;
Band 1: Grundlagen – Kapitel 5, S. 124
Ontologie der Kommunikationstechnik 1:
Bestimmung von Struktur und Substanz menschlicher Kommunikation

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